Füller für Linkshänder: Feder, Griff und Schule

Was eine LH-Feder beim Füller für Linkshänder bringt, warum die Stifthaltung wichtiger ist als das Modell und welche Schreiblernfüller sich bewährt haben.

Empfehlungen im Überblick

LamySchreiblernfüller für Linkshänder (LH-Feder)
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PelikanPelikan griffix Füller für Linkshänder
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STABILOFüller mit verstellbarer Feder (EASYbirdy)
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Der Füller ist für viele Linkshänder der erste Stift, bei dem die Händigkeit wirklich auffällt. Weil die linke Hand den Füller schiebt statt zieht, hakt eine normale Feder leichter und die Tinte verwischt schneller. Ein Füller für Linkshänder setzt genau hier an, mit einer angepassten Feder und einem Griff für die linke Hand.

Warum die Schreibrichtung den Unterschied macht

Schrift läuft von links nach rechts. Ein Rechtshänder zieht den Füller dabei über das Papier und sieht das Geschriebene gut. Ein Linkshänder schiebt den Füller in dieselbe Richtung, und die Feder läuft mit der Spitze voran. Eine gewöhnliche Feder kann dabei eher haken oder kratzen, und die Hand wandert über die noch feuchte Tinte. Das Ergebnis sind Druckstellen, ein unruhiges Schriftbild und verwischte Zeilen.

Eine LH-Feder, also eine Feder für Linkshänder, ist auf diese schiebende Bewegung abgestimmt. Die Spitze ist so geformt, dass sie auch beim Schieben gleitet. Modelle wie der Lamy ABC oder der Pelikan griffix sind in einer solchen Linkshänder-Variante erhältlich. Eine Sonderform ist die verstellbare Feder, etwa beim STABILO EASYbirdy, die sich auf den persönlichen Schreibwinkel einstellen lässt und so auch ungewöhnliche Handhaltungen ausgleicht.

Der Griff zählt genauso

Neben der Feder entscheidet das Griffstück über den Komfort. Eine ergonomische Mulde, die für die rechte Hand geformt ist, drückt bei Linkshändern an den falschen Stellen. Ein guter Linkshänder-Füller hat eine Griffzone, die die Finger der linken Hand in eine entspannte, lockere Haltung führt. Gerade beim Schreibenlernen für Linkshänder ist das wichtig, weil sich eine verkrampfte Haltung sonst schnell einschleift und später nur mühsam zu korrigieren ist.

Haltung und Blattlage schlagen die Hardware

So hilfreich die richtige Feder ist, der größere Hebel ist die Schreibhaltung. Drehen Sie das Blatt leicht im Uhrzeigersinn, sodass die obere rechte Ecke höher liegt. Führen Sie die Hand unterhalb der Schreibzeile statt darüber. So sehen Sie besser, was Sie schreiben, und die Hand fährt nicht durch die frische Tinte. Eine zügig trocknende Tinte unterstützt zusätzlich. Diese Punkte kosten nichts und bringen mehr als jedes Spezialmodell. Ein erwachsener Linkshänder mit sauberer Haltung kommt deshalb oft auch mit einem normalen Füller mit mittlerer Feder gut zurecht.

Feder, Tinte und Patrone

Bei der Federbreite ist eine mittlere Feder meist die sicherste Wahl, weil sie gleichmäßig schreibt und weniger hakt als eine feine Spitze. Achten Sie bei der Tinte auf eine Sorte, die zügig trocknet, und meiden Sie sehr nasse Tinten, die lange feucht bleiben. Ob Patrone oder Konverter spielt für die Händigkeit keine Rolle, hier entscheidet allein, was Ihnen im Alltag bequemer ist.

Was beim Kauf wichtig ist

Achten Sie auf eine Feder, die ausdrücklich für Linkshänder gekennzeichnet ist, und auf eine Griffzone für die linke Hand. Für Schulanfänger sind eine kurze, austauschbare Feder und ein rutschfester Griff praktisch. Wer noch unsicher ist, ob ein Füller das richtige Schreibgerät ist, findet bei den Stiften für Linkshänder leichtere Alternativen. Einen Überblick über das gesamte Sortiment gibt der Bereich Schreibwaren für Linkshänder.

Tintenkiller, Löschen und Pflege

Auch beim Korrigieren zeigt sich die Händigkeit. Ein Tintenkiller wird wie der Füller geschoben, weshalb sich ein leicht gedrehtes Blatt und eine Handhaltung unter der Zeile auch hier auszahlen. Wer viel löscht, legt am besten ein Blatt unter die Hand, damit die frisch korrigierte Stelle nicht verschmiert. Bei der Pflege gibt es keinen Unterschied zwischen Links- und Rechtshändern. Spülen Sie die Feder ab und zu mit lauwarmem Wasser, damit eingetrocknete Tinte den Fluss nicht stört, denn eine saubere Feder gleitet leichter und hakt seltener. Trocknet ein Füller über längere Zeit nicht aus, schreibt er von der ersten Sekunde an gleichmäßig. Gerade bei Kindern ist das wichtig, weil ein stockender Füller schnell zu festem Aufdrücken und einer verkrampften Haltung führt.

Häufige Fragen

Was ist eine LH-Feder beim Füller für Linkshänder?
LH steht für Linkshänder. Eine LH-Feder ist auf die schiebende Schreibbewegung der linken Hand abgestimmt und an der Spitze so geformt, dass sie beim Schreiben gleitet statt zu haken. Modelle wie Lamy ABC oder Pelikan griffix gibt es mit einer solchen Feder.
Braucht ein erwachsener Linkshänder einen speziellen Füller?
Oft nicht. Wer sauber sitzt, das Blatt richtig dreht und die Hand unter die Schreibzeile legt, schreibt mit einer gewöhnlichen mittleren Feder gut. Die LH-Feder hilft vor allem Kindern beim Lernen und allen, die zum Verwischen neigen.
Welche Füller eignen sich für Schulanfänger?
Bewährt haben sich Schreiblernfüller mit ergonomischer Griffmulde wie Lamy ABC, Pelikan griffix und Modelle mit verstellbarer Feder wie der STABILO EASYbirdy. Wichtig ist eine kurze, austauschbare Feder und ein rutschfester Griff.
Warum verwischt die Tinte bei Linkshändern?
Linkshänder schieben den Füller von links nach rechts und führen die Hand oft über das eben Geschriebene. Hilfreich sind ein leicht gedrehtes Blatt, eine Handhaltung unterhalb der Zeile und eine zügig trocknende Tinte.
Welche Federbreite ist für Linkshänder gut?
Eine mittlere Feder (M) ist meist die sicherste Wahl, weil sie gleichmäßig Tinte abgibt und beim Schieben weniger hakt als eine feine Feder. Sehr breite Federn legen mehr Tinte ab, die dann langsamer trocknet.

Quellen