PC & Elektronik
PC-Zubehör für Linkshänder von der Maus bis zur Tastatur mit linkem Nummernblock, ehrlich eingeordnet, wann sich ein Spezialmodell lohnt.
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Worauf es bei PC-Zubehör für Linkshänder ankommt
Am Computer arbeiten Linkshänder mit Geräten, die fast alle für die rechte Hand entworfen wurden. Die Maus liegt rechts neben der Tastatur, der Nummernblock sitzt rechts, und viele Gaming-Mäuse sind einseitig auf die rechte Handfläche geformt. Das lässt sich beheben, doch der Aufwand ist geringer, als viele denken. Häufig genügen die richtige Anordnung auf dem Schreibtisch und ein paar Einstellungen im Betriebssystem, ehe überhaupt ein Spezialmodell nötig wird.
Der wichtigste Handgriff kostet nichts. Wer die Maus links führt, sollte die primäre Maustaste im Betriebssystem auf rechts tauschen, damit der Zeigefinger wieder auf der Haupttaste liegt. Unter Windows 11 finden Sie das im Bereich Bluetooth und Geräte, unter Windows 10 unter Geräte, unter macOS in den Systemeinstellungen. Legen Sie die Maus anschließend links neben die Tastatur, bleibt der Arm entspannt.
Maus, Tastatur und Joystick im Vergleich
Bei der Maus für Linkshänder ist selten eine echte Spezialanfertigung nötig. Eine symmetrisch geformte Maus passt in beide Hände, ist breit verfügbar und meist günstiger als ein reines Linkshänder-Modell. Erst bei intensiver täglicher Nutzung oder Beschwerden im Handgelenk lohnt eine ergonomische Ausführung für die linke Hand.
Die Tastatur für Linkshänder setzt an einem anderen Punkt an. Ihr Nummernblock sitzt links, wodurch die dominante Hand die Zahlen tippt und rechts Platz für die Maus entsteht. Das lohnt vor allem für Vieltipper mit Zahlen. Alternativ schafft eine kompakte Tastatur ohne Zahlenfeld denselben Freiraum für die links geführte Maus.
Am schwierigsten ist die Lage beim Joystick für Linkshänder. Die meisten Modelle sind rechtslastig ausgelegt, echte Linkshänder-Varianten sind selten. Oft führt hier das Umbelegen der Tasten schneller zum Ziel als die Suche nach einem gespiegelten Gerät.
Ehrlich eingeordnet
Nicht jedes Gerät braucht eine Linkshänder-Ausführung. Wo die Form symmetrisch ist, etwa bei vielen Tastaturen und einfachen Mäusen, spielt die Händigkeit kaum eine Rolle. Entscheidend sind dann die Anordnung auf dem Schreibtisch und die getauschte Tastenbelegung. Ein teures Spezialmodell lohnt sich erst dort, wo eine asymmetrische Form die linke Hand tatsächlich stört. Weitere Grundlagen zur Händigkeit helfen bei der Einschätzung, wo sich der Aufpreis lohnt.


