Uhren für Linkshänder: Lohnt sich eine spezielle Linkshänder Uhr?

Eine Linkshänder-Uhr trägt die Krone links, damit sie am rechten Handgelenk sitzt und leicht zu stellen ist. Wann sich das lohnt und wann eine normale Uhr genügt.

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Worin sich Uhren für Linkshänder unterscheiden

Der Unterschied zwischen einer normalen Uhr und einer Linkshänder-Uhr steckt in einem einzigen Bauteil. Bei einer Linkshänder-Uhr sitzt die Krone, also das Rädchen zum Stellen und Aufziehen, auf der linken Gehäuseseite statt rechts. Solche Modelle werden auch Destro- oder Left-Hand-Uhren genannt. Ziffernblatt und Armband bleiben gleich, nur die Bedienseite ist gespiegelt.

Der Gedanke dahinter zielt auf das Handgelenk. Viele Linkshänder tragen die Uhr am rechten Arm, um das dominante linke Handgelenk frei zu haben. Sitzt die Uhr rechts, lässt sich eine linke Krone bequem mit der rechten Hand greifen, ohne dass sie in den Handrücken drückt. Genau das ist der praktische Vorteil dieser Bauart. Er hängt also weniger an der Händigkeit selbst als an der Frage, an welchem Arm Sie die Uhr tragen.

Wann eine Linkshänder-Uhr wirklich nötig ist

Ehrlich betrachtet ist die Uhr ein Grenzfall. Die Krone wird bei den meisten Modellen nur selten gebraucht, etwa beim ersten Einstellen, nach einem Batteriewechsel oder zur Zeitumstellung. Für diese seltenen Handgriffe können Sie die Uhr auch kurz abnehmen. Deshalb ist der Vorteil einer linken Krone bei einer gewöhnlichen Quarzuhr eher klein.

Deutlicher fällt der Nutzen bei Uhren aus, die häufiger bedient werden. Eine Automatik- oder Handaufzugsuhr wollen Sie regelmäßig aufziehen, hier zahlt sich eine gut erreichbare Krone spürbar aus. Bei Digital- und Smartwatches spielt die Kronenlage dagegen kaum eine Rolle, weil sich Tasten von beiden Seiten bedienen und Displays für das rechte Handgelenk drehen lassen. Bedenken sollten Sie außerdem, dass die Auswahl an echten Destro-Uhren kleiner und der Preis oft etwas höher ausfällt.

Worauf Sie beim Kauf achten

Klären Sie zuerst, an welchem Handgelenk Sie die Uhr tragen möchten, denn davon hängt der Nutzen der linken Krone ab. Prüfen Sie danach, wie oft Sie die Krone tatsächlich brauchen. Bei einer Automatikuhr wiegt eine gut erreichbare Krone schwerer als bei einer wartungsarmen Quarzuhr. Vergleichen Sie außerdem Preis und Auswahl, weil ausgewiesene Destro-Modelle seltener sind. Wer nur selten stellt oder die Uhr links trägt, fährt mit einer neutralen Uhr gut und spart sich den Aufpreis.

Bei der Uhr ist die Bauart nur geringfügig anders, bei anderen Produkten deutlich. Wie die Händigkeit entsteht, erklärt der Ratgeber. Wo Linkshänder echte Nachteile haben, zeigen der Golfschläger für Linkshänder und die Schreibunterlage für Linkshänder. Ähnlich klein wie bei der Uhr ist der Effekt bei der Geldbörse für Linkshänder. Weitere Produkte finden Sie im Bereich Alltag für Linkshänder.

Häufige Fragen

Was macht eine Uhr zur Linkshänder-Uhr?
Die Krone sitzt auf der linken Gehäuseseite statt rechts. Solche Modelle heißen auch Destro- oder Left-Hand-Uhren. Sie sind dafür gedacht, am rechten Handgelenk getragen und mit der rechten Hand gestellt zu werden.
Warum sitzt die Krone bei einer Linkshänder-Uhr links?
Wer die Uhr am rechten Handgelenk trägt, bedient die Krone mit der rechten Hand. Eine linke Krone lässt sich dann greifen, ohne dass sie in den Handrücken drückt. Am linken Handgelenk gilt das umgekehrt.
Lohnt sich eine spezielle Linkshänder-Uhr überhaupt?
Der Vorteil ist klein, weil die Krone nur selten gebraucht wird. Sie zahlt sich vor allem für Träger am rechten Handgelenk aus. Wer die Uhr links trägt oder nur selten stellt, kommt mit einer normalen Uhr gut aus.
Wie oft muss ich die Krone überhaupt bedienen?
Bei den meisten Uhren nur selten, etwa beim ersten Einstellen, nach einem Batteriewechsel oder bei der Zeitumstellung. Automatik- und Handaufzugsuhren müssen häufiger aufgezogen werden, hier fällt die Kronenlage stärker ins Gewicht.

Quellen